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Meine letzten Aktienkäufe und Dividenden

Herzlich willkommen zu meinen letzten Aktienkäufen im März 2026. In Zeiten, in denen die Schlagzeilen von geopolitischen Spannungen und dem belastenden Iran-Konflikt dominiert werden, ist es für uns langfristige Investoren umso wichtiger, den Lärm der Märkte auszublenden und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die fundamentale Substanz unserer Unternehmen.

Mein Depot hat sich in den letzten Wochen trotz der weltweiten Unsicherheiten hervorragend entwickelt und steht aktuell bei einem Gesamtwert von 184.714,70 Euro. Wenn ich bedenke, dass mein ursprünglicher Kaufwert bei 142.009,19 Euro lag, blicke ich auf einen satten Buchgewinn von 42.705,51 Euro zurück, was einer Performance von über 30 Prozent entspricht. Allein der letzte Donnerstag hat mir ein Plus von über 1.885 Euro beschert, was die enorme Hebelwirkung verdeutlicht, die ein gut strukturiertes Portfolio mit der Zeit entfaltet. In diesem Artikel möchte ich meine drei jüngsten Nachkäufe bei VICI Properties, Microsoft und Mastercard bis ins kleinste Detail sezieren und euch erklären, warum ich gerade jetzt so massiv aufgestockt habe.

VICI Properties und die unerschütterliche Cashflow-Maschine

Mein jüngster Nachkauf von 96 VICI-Aktien zu einem Kurs von 24,03 Euro war eine bewusste Entscheidung, um meinen Bestand auf insgesamt 500 Aktien zu hieven. Auch wenn mein durchschnittlicher Einstiegspreis von 26,41 Euro im Vergleich zum aktuellen Kurs einen Buchverlust von etwa 9,51 Prozent bedeutet, sehe ich darin eine enorme Chance. VICI Properties ist weit mehr als nur ein Vermieter von Casinos in Las Vegas. Das Unternehmen hat sich zu einem Giganten für Erlebnisimmobilien entwickelt und erst kürzlich mit der Aufnahme des 14. Mieters die Diversifikation des Portfolios weiter vorangetrieben. Wenn wir uns die nackten Zahlen für das Jahr 2026 ansehen, wird die Stärke deutlich. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr stabil um über 4 Prozent auf nunmehr 4 Milliarden USD an. Besonders beeindruckend ist die Entwicklung des Adjusted Funds From Operations, kurz AFFO, welcher pro Aktie bei etwa 0,60 USD pro Quartal liegt. Bei einer Quartalsdividende von 0,45 USD ergibt das eine Payout Ratio von gesunden 75 Prozent. Das Management nutzt den restlichen Cashflow äußerst diszipliniert für neue Akquisitionen, wie zuletzt das 1,16 Milliarden USD schwere Sale-Leaseback-Geschäft mit Golden Entertainment.

Ein Blick auf die Bilanz von VICI nimmt mir jegliche Sorgen bezüglich der Verschuldung. Das Unternehmen hat seine Hausaufgaben gemacht und die Kapitalstruktur so optimiert, dass die gewichtete durchschnittliche Rendite auf neu investiertes Kapital bei stolzen 8,9 Prozent liegt, während die Refinanzierungskosten durch langfristige Festzinsanleihen gedeckelt sind. Die Triple-Net-Lease-Verträge sind das eigentliche Juwel, da sie die Mieter verpflichten, sämtliche Betriebskosten, Steuern und Instandhaltungen zu tragen. Zudem sind fast alle Verträge an den Verbraucherpreisindex gekoppelt, was VICI zu einem perfekten Inflationsschutz macht. Mit meinen 500 Aktien sichere ich mir eine jährliche Bruttodividende von 900 USD, die mir Quartal für Quartal Sicherheit gibt, während der Markt draußen tobt.

Microsoft und die grenzenlose Dominanz im KI-Zeitalter

Bei Microsoft habe ich vor kurzem 10 weitere Aktien zu je 312,25 Euro erworben, was meinen Bestand auf 70 Anteile erhöht. Mein Gesamteinstiegspreis liegt bei 217,70 Euro, was mir trotz des jüngsten Zukaufs ein massives Polster von 48,94 Prozent verschafft. Microsoft ist im Jahr 2026 eine Klasse für sich. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres konnte der Konzern einen Umsatz von über 81 Milliarden USD ausweisen, was einem Plus von 17 Prozent entspricht. Der eigentliche Treiber ist jedoch die Microsoft Cloud mit Azure, die allein über 51 Milliarden USD zum Umsatz beisteuert und mit Raten von fast 40 Prozent wächst. Die Integration von künstlicher Intelligenz durch Copilot ist längst kein Hype mehr, sondern ein knallhartes Geschäft geworden, das die Produktivität in Unternehmen weltweit steigert und Microsoft zusätzliche Einnahmen pro Nutzer generiert.

Die Bilanzstärke von Microsoft ist schlichtweg atemberaubend und gleicht einer uneinnehmbaren Festung. Das Unternehmen verfügt über Barmittelreserven, die viele Volkswirtschaften in den Schatten stellen, und die Verschuldung ist im Verhältnis zum operativen Gewinn vernachlässigbar. Was mich als Dividendeninvestor besonders fasziniert, ist die extrem niedrige Payout Ratio von unter 30 Prozent. Microsoft schüttet nur einen kleinen Teil seines Gewinns aus und investiert den Rest in bahnbrechende Technologien und massive Aktienrückkäufe. Allein im letzten Quartal wurden über 12 Milliarden USD an die Aktionäre zurückgegeben. Die jährliche Dividende von etwa 255 USD für meine 70 Aktien ist nur der Anfang, denn das jährliche Dividendenwachstum im zweistelligen Bereich wird diesen Betrag über das nächste Jahrzehnt vervielfachen.

Mastercard als unverzichtbarer Teil der globalen Infrastruktur

Mein dritter Nachkauf betraf Mastercard, wo ich 5 Aktien zu je 422,50 Euro gekauft habe, um auf insgesamt 15 Aktien zu kommen. Mein Durchschnittskurs von 456,30 Euro beschert mir hier aktuell ein Minus von 5,82 Prozent, doch das ist für mich kein Grund zur Beunruhigung. Mastercard ist eine Cashflow-Maschine mit einer operativen Marge, die regelmäßig die 50-Prozent-Marke touchiert. Im aktuellen Geschäftsjahr 2026 sehen wir ein Umsatzwachstum von 18 Prozent auf rund 8,8 Milliarden USD pro Quartal. Besonders die sogenannten Value-Added Services, also Dienstleistungen in den Bereichen Cybersicherheit und Datenanalyse, wachsen mit über 25 Prozent und machen mittlerweile fast 40 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Mastercard ist also längst kein reiner Zahlungsabwickler mehr, sondern ein Technologiekonzern für Sicherheit und Daten.

Das Unternehmen ist nahezu schuldenfrei im klassischen Sinne, da der operative Cashflow die Zinsverpflichtungen um ein Vielfaches deckt. Die Dividendenpolitik ist auf extreme Nachhaltigkeit ausgelegt. Bei einer Payout Ratio von nur rund 20 Prozent hat Mastercard enormen Spielraum, die Ausschüttungen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter anzuheben. In den letzten zehn Jahren wurde die Dividende im Schnitt um 15 Prozent pro Jahr gesteigert. Für meine 15 Aktien erhalte ich jährlich etwa 52 USD an Dividenden. Auch wenn das absolut gesehen noch wenig klingt, ist Mastercard für mich ein langfristiger Compounder, der durch das globale Wachstum des digitalen Bezahlens und die Erschließung neuer Märkte in den Schwellenländern unaufhaltsam weiter wachsen wird.

Die Magie der Zahlen: Meine Dividenden-Matrix im Fokus

Wenn ich auf das Jahr 2020 zurückblicke, dann war das der klassische Startschuss mit kleinen Schritten. In jenem ersten Jahr beliefen sich meine gesamten Bruttodividenden auf gerade einmal 700,75 Euro. Das entsprach einem monatlichen Durchschnitt von 58,40 Euro. Für viele mag das nach wenig klingen, aber für mich war es der Beweis, dass das System funktioniert. Jeder Euro war eine Bestätigung meiner Strategie. Im Jahr 2021 stiegen die Einnahmen bereits leicht auf 785,99 Euro an, was einer durchschnittlichen monatlichen Summe von 65,50 Euro entsprach.

Der eigentliche Durchbruch kam jedoch im Jahr 2022, als ich meine Bruttodividenden fast verdoppeln konnte und insgesamt 1.417,63 Euro vereinnahmte. Mit einem monatlichen Durchschnitt von 118,14 Euro knackte ich erstmals die psychologisch wichtige 100-Euro-Marke. Diese Entwicklung war kein Zufall, sondern das Ergebnis meiner konsequenten monatlichen Investitionen von rund 1.000 Euro und der Reinvestition jeder einzelnen Ausschüttung. Wer stur bleibt, wenn andere zweifeln, wird am Ende belohnt.

Das Rekordjahr 2025 und der magische Mai

Das Jahr 2025 markiert in meiner bisherigen Historie den vorläufigen Höhepunkt meiner Cashflow-Maschine. Mit einer Gesamtsumme von 3.213,93 Euro an Bruttodividenden konnte ich den Wert von 2020 mehr als vervierfachen. Im Durchschnitt flossen mir monatlich 267,83 Euro zu. Besonders hervorzuheben ist dabei der Mai 2025, in dem ich zum ersten Mal in meiner Laufbahn die vierstellige Marke in einem einzelnen Monat durchbrochen habe. Mit einer Rekordausschüttung von 1.069,38 Euro allein im Mai wurde mir schlagartig bewusst, welche Macht der Zinseszins entfaltet, wenn man ihm nur genug Zeit gibt.

Dieser massive Sprung im Mai ist charakteristisch für mein Depot, da hier die geballte Kraft der Dividendenzahler zusammenkommt. Es ist ein Monat, der mich jedes Jahr aufs Neue motiviert, weiterzumachen. Auch wenn die anderen Monate wie der April mit 153,87 Euro oder der Juli mit 147,13 Euro im Vergleich dazu bescheidener wirken, so tragen sie doch alle dazu bei, dass der Gesamtwert der bisher vereinnahmten Bruttodividenden auf stolze 11.461,09 Euro angewachsen ist. Das ist Kapital, das mir die Unternehmen geschenkt haben, weil ich an ihrem Erfolg teilhabe.

Die aktuelle Dynamik im Jahr 2026 trotz Iran-Krieg

Wir befinden uns nun im April 2026 und ein Blick auf die Matrix zeigt, dass die Wachstumsstory ungebremst weitergeht. Der Januar 2026 war mit 210,32 Euro fast doppelt so stark wie der Januar des Vorjahres. Auch der Februar mit 148,58 Euro und der März mit 192,79 Euro liegen deutlich über den Vorjahreswerten. Mit dem aktuellen Stand von 174,54 Euro im April belaufen sich meine Bruttodividenden für das laufende Jahr bereits auf insgesamt 726,23 Euro. Dies ergibt einen aktuellen Durchschnitt von 181,56 Euro pro Monat, wobei die ausschüttungsstarken Monate des zweiten Quartals erst noch bevorstehen.

Warum bleibe ich trotz des Iran-Kriegs so optimistisch? Weil ich sehe, dass meine Unternehmen wie VICI Properties, Microsoft und Mastercard unabhängig von regionalen Konflikten Geld verdienen. Ein steigender Cashflow durch Dividenden lohnt sich langfristig deshalb so sehr, weil er die Abhängigkeit von der reinen Kursentwicklung minimiert. Wenn der Markt im Iran-Konflikt panisch reagiert und mein Depotwert schwankt, bleibt mein Einkommen stabil. Diese Bruttodividenden sind meine persönliche Rückversicherung. Sie ermöglichen es mir, in Korrekturphasen sogar noch mehr Anteile zu günstigeren Preisen zu kaufen, was wiederum den Cashflow der Zukunft erhöht.

Warum sich dieser Weg für jeden lohnt

Ein steigender Cashflow ist die ultimative Form der Freiheit. Mit aktuell über 260 Euro Durchschnitt im Monat decke ich bereits einen signifikanten Teil meiner monatlichen Fixkosten ab. Mein Ziel ist es, diesen Wert so weit zu steigern, dass die Dividenden irgendwann mein gesamtes Leben finanzieren. Die Summe von 11.461,09 Euro, die ich bisher insgesamt erhalten habe, ist der Beweis, dass stetiges Investieren zu außergewöhnlichen Ergebnissen führt.

Wer heute anfängt und auch in schwierigen Zeiten wie 2026 Kurs hält, wird in ein paar Jahren auf eine ähnliche Matrix blicken können. Es geht nicht darum, den Markt zu schlagen, sondern darum, sich ein Einkommen aufzubauen, das mit der Zeit wächst. Jede einzelne Kachel in meinem Bild ist ein Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Ich werde weiterhin jeden Monat meine 1.000 Euro bis 2.000 Euro investieren und freue mich schon jetzt auf den Mai 2026, der mit Sicherheit wieder neue Maßstäbe setzen wird. Bleibt fokussiert auf eure Ziele und lasst euch nicht von der kurzfristigen Panik der Massen anstecken.

Euer Dividendefuchs 🦊

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